Mauern einfahren
Vor genau 125 Jahren hat Carl Benz Mauern eingerissen. Oder genauer gesagt eingefahren: mit dem ersten Automobil der Welt. Seine Erfindung war der Durchbruch für die Entwicklung der Mobilität. Gerade mal ein PS hat sozusagen die ganze Menschheit in Bewegung versetzt.
Herr Benz’ Nachfolger haben nicht nur unzählige weitere Fahrzeuge gebaut, sondern auch ganze Stadtviertel. So wurde aus ehemaligem Berliner Niemandsland das Daimler Quartier am Potsdamer Platz. Jetzt gibt es Umzugspläne. Unser Kunde, die MBVD (Mercedes-Benz Vertriebsorganisation Deutschland) „erobert“ wieder ein geschichtsträchtiges Areal direkt an der ehemaligen Mauer.
Ab 2013 ziehen die Mitarbeiter der Vertriebssparte direkt neben die East Side Gallery. Übrigens genau der Ort, an dem auch unser (mehrfach ausgezeichneter) Mauerfilm beginnt. Noch nicht gesehen? Oder noch nicht alle 166 Kilometer? Dann einfach hier starten: shanghai-berlin.de
Ist 3D die Zukunft?
Viele von uns haben letztes Jahr Avatar im Kino gesehen und waren begeistert von der neuen 3D-Technik. Verglichen mit den rot-grünen monotonen Tiefeneffekten von früher geradezu eine Revolution. Das einzige, was mich heute im Kino stört – und mir bei dem großartigen Ballett-Film von Wim Wenders (Pina) wieder klar wurde – ist die Unschärfe, die durch den 3D-Effekt entsteht. Wahrscheinlich liegt es aber auch an meinen HD-verwöhnten Augen, die nur noch superscharf sehen wollen. Alles ohne Brille wäre schon cool.
Dafür gibt es ja jetzt seit ein paar Wochen die neue Nintendo 3DS. Ehrlich gesagt, hatte ich nicht viel erwartet, aber als ich das Ding zum ersten Mal in den Händen hielt und Faceriders spielte, war ich baff. So realistisch kann 3D ohne Brille sein! Und dann noch dieser Effekt der erweiterten Realität (augmented reality)! Da hat Nintendo wirklich eine neue Dimension ins Spiel gebracht, die mindestens so viel bringt wie die Bewegungssensorik der Wii.
Ist damit der Siegeszug von 3D ausgemacht? Die Hersteller von 3D-TV-Flatscreens, die für das letzte Weihnachtsgeschäft Unsummen ins Marketing gesteckt hatten, melden da andere Zahlen. Die sind eher enttäuschend. Lag es am hohen Preis? Oder daran, dass es noch relativ wenig Filme gibt? Oder braucht das alles einfach noch ein bisschen Zeit? – Die Hersteller haben schon jetzt für Weihnachten 2011 zur Attacke geblasen. Wir werden sehen. Ich persönlich warte auf den ersten Fernseher von Nintendo.
Mehr mega-out-in geht nicht
Braucht diese Stadt noch einen Laden, der total angesagte, hippe, stylische, coole bedruckte T-Shirts anbietet? Nein. Das haben sich wohl auch die Leute von der Dudes Factory gesagt und noch einen Laden eröffnet. Besser: ein „kreatives Universum aus Mode, Kunst und Design, das sich kontinuierlich verändert und wächst“ (dudes-factory.com). In einer Art Gesamtkunstwerk aus Showroom, Galerie und Shop gibt’s modernes Grafikdesign zum Ansehen oder zum Kaufen in limitierten Print-Editionen. Und eben auf T-Shirts. Alle Motive werden von Künstlern (DXTR, Funny Fun, 101 Special Black, Peachbeach) exklusiv für Dudes Factory gestaltet.
Die Entwürfe können dann per Skalieren, Färben und Betexten selbst individualisiert werden. Direkt im Shop und auf der Website. Da kommen dann locker schon mal mehr als 200.000 Varianten zusammen, bei nur einer einzigen Kollektion. Die neueste gibt’s ab April. Wo? Torstraße 138 und auf dudes-factory.com
Happy X-Eastermas
Wer hat eigentlich noch mal gesagt, dass man die Feste feiern soll, wie sie fallen? Da wir ja bekannt dafür sind, gerne mal Grenzen zu überschreiten, haben wir uns auch einfach mal locker über dieses Sprichwort hinweggesetzt. Und unsere Weihnachtsfeier traditionsbrechend kurz vor Ostern gelegt und beide Feste, Weihnachten und Ostern, somit quasi miteinander fusioniert.
So ging es letzte Woche nach einem stärkenden Startgetränk erst einmal zum Schwarzlicht-Minigolfen nach Kreuzberg. Wer hätte im Vorfeld gedacht das wir uns in den fernen Galaxien der 18 Bahnen als so bravouröse Spieler entpuppen würden? Als – im wahrsten Sinne des Wortes – leuchtendes Minigolf-Beispiel wurde hier im Nachhinein das Siegerteam feierlich gekürt.
Spätestens ab diesem Punkt des Abends scheiden sich dann – unerklärlicherweise – die Geister, was wir noch so alles bis in die frühen Morgenstunden tatsächlich erlebt haben. Die meisten meinen sich noch an ein extrem lustig-gemütlich-leckeres Abendessen im Restaurant Schlesisch-Blau zu erinnern – übrigens ein unbedingt empfehlenswerter Tipp für Gaumenfreuden! Die anderen wiederum vermuten nur noch vage, dass es auch Rotwein gegeben haben muss (als Indiz hierfür dient das ehemals weiße Hemd eines Teammitglieds). Von außenstehenden Augenzeugen wurden uns inzwischen Information zugeteilt, dass wir später auch angeblich im Würgeengel für ausgelassene Stimmung gesorgt haben – was bei den meisten nicht die letzte Station der Nacht geblieben ist.
Worüber wir uns aber hundertprozentig alle im Klaren sind: es war ein wunderschöner, ausgelassener Abend, von dessen Art gerne noch zahlreiche weitere Folgen können!
Suzette-Oh in Lürzer’s Archiv
Es ist an der Zeit sich zu outen. Nachdem der Erotik-Blog Suzette-Oh einen fulminanten Erfolg feiern konnte und die Kampagne jetzt auch noch in Lürzer’s Archiv gewürdigt wird, ist es an der Zeit das Geheimnis der kreativen Urheberschaft zu lüften. Stefan Karl und Heiner Rogge nehmen gerne Lob und Tadel entgegen.