David Bowie zurück in der Mauerstadt

Posted by , Filed under Berlin, Sound , Jan 16, 2013 , No Comments
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Nach einer längeren Pause und eher durchschnittlichen Releases kehrt David Bowie wieder an einen früheren Ort seines Schaffens zurück und gibt Berlin eine Reminiszenz in Bild und Ton.

Nach dieser Single bin ich schon sehr gespannt auf das Album.
Hier das Video von “Where are we now?”

Video auf tape.tv


WinterPause

Posted by , Filed under Event, SHANGHAI BERLIN, Team-Beiträge , Dez 20, 2012 , No Comments

Liebe Kunden, Kollegen und Freunde,

wir leben in einer ruhelosen Zeit. Dauernd piept und klingelt es irgendwo. E-Mails, Anrufe, SMS, Twittermeldungen, facebook messages… Jeder ist rund um die Uhr vernetzt und immer erreichbar. Kein Wunder, dass wir uns alle mal nach einer kommunikativen Auszeit sehnen. Da kommt die Zeit zwischen den Jahren gerade gut gelegen, um im wahrsten Sinne des Wortes wieder zur Besinnung zu kommen.

Wir möchten Ihnen deshalb etwas schenken, was Ihnen hilft, abschalten zu können. Unter der URL www.winterpause.com wartet darum ein Präsent, das exklusiv von unserem Weihnachtsmann für Sie angefertigt wurde.

Für die erfolgreiche Zusammenarbeit in diesem Jahr bedanken wir uns ganz besonders. Ihnen und Ihrer Familie wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und viele „Stille Tage und Nächte“.

Das Team von SHANGHAI BERLIN


Weihnachten mit Fledermäusen

Posted by , Filed under Event, SHANGHAI BERLIN, Unsere Welt , Dez 15, 2012 , No Comments

In den Katakomben der Zitadelle Spandau Fledermäuse gefüttert und gestreichelt

wie Ritter gespeist und getrunken, mit Minnesängern gesungen und von

Kartenzauberern betrogen, gewichtelt und Geschenke ausgepackt und am

Ende aus einer großen Kelle Obstler getrunken. Und das alles ohne Verletzte.

Da kann uns 2013 nichts mehr erschüttern.


Können Marken nachhaltig kommunizieren?

Posted by , Filed under SHANGHAI BERLIN, Unser Denken , Dez 15, 2012 , No Comments
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Anlässlich der inspirato-Konferenz “Neues Wachstum” haben wir versucht diese Frage anhand von Beispielen aus der Praxis zu beantworten.

Der Vortrag ist hier als pdf downloadbar: Vortrag inspirato (einfach anklicken und Download beginnt)

 


Seit September steht die Berliner Mauer wieder …

Posted by , Filed under Berlin, grenzenlos, Interviews, Kunst, Location, Unsere Welt , Okt 24, 2012 , No Comments

… mitten in der Stadt. Als Panorama von Yadegar Asisi.

SHANGHAI BERLIN hat den Künstler zu seinem neuen Werk befragt:

Herr Asisi,
 bitte fassen Sie zunächst Ihr neues Panorama-Projekt in wenigen Sätzen oder Worten zusammen.

Mein neues Panorama „Die Mauer“, ausgestellt am Checkpoint Charlie, einem der bekanntesten Grenzübergänge des geteilten Berlin, ist eine sehr persönliche und künstlerisch verdichtete Sicht vom Alltag an und mit der Berliner Mauer. Es soll zum Nachdenken anregen, wie wir Menschen uns arrangieren und uns einer grausamen Realität anpassen. Es soll uns nicht vergessen lassen, dass Mauern fallen und überwunden werden müssen. Das Panorama versteht sich als Beitrag zu diesem Thema mit dem kritischen Blick auf uns und auf mich selbst.



Wie kam es zu der Idee die Mauer als Kunstprojekt wieder „aufzubauen“?

Wenn ich ein Panoramaobjekt angehe, dann beschäftigt mich eine grundlegende Fragestellung und diese motiviert mich dann über den manchmal mühseligen mehrjährigen Arbeitsprozess. Wenn ich mich an das geteilte Berlin erinnere, dann macht mich das Nebeneinander von so Unvorstellbarem und gelebter Normalität bis heute nachdenklich. Lange Zeit fehlte mir aber eine Idee für die Umsetzung. Über die Unmenschlichkeit der Mauer wurde und wird in der Stadt viel gesprochen. Als ich mich aber fragte, wie das Lebensgefühl neben diesem Monstrum war, erschrak ich vor meiner eigenen Antwort. Es war irgendwie normal geworden. Wir hatten uns arrangiert.

Sie selbst haben einige Zeit an der Mauer gelebt, inwieweit fühlen Sie sich mit dem geteilten Berlin verbunden und wie haben Sie das Spannungsfeld zwischen Ost und West empfunden?

Wer Augenzeuge von Geschichte wird, findet sich später immer wieder in der Erzählerrolle. Oft scheitert man allerdings bei dem Versuch das Unglaubliche nahezubringen. Es fehlen einfach Worte auf der einen oder das Vorstellungsvermögen auf der anderen Seite. Dazu kommt die subjektive Sicht.

Ich bin in der DDR aufgewachsen. Erst seit 1978 lebte ich in Westberlin. Ich habe somit beide Seiten kennengelernt. Das Leben im Alltag war doch nicht, wie man vermuten würde. Es war ein Leben in der Gesellschaftsordnung. Erst im Nachgang kam die Ernüchterung. Fernab von Gut oder Böse bin ich Beobachter gewesen.

 

 

 

 

 

 

Ist Ihrer Meinung nach die frühere Teilung auch mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall noch spürbar?

Nein, das denke ich nicht. Wenn man bedenkt, dass junge Menschen, die um die Neunziger geboren worden sind, nie diese schreckliche Mauer gesehen haben, und sich auch kaum vorstellen können, wie sich das Leben in der geteilten Stadt einer geteilten Welt abgespielt hat, dann wächst zusammen, was zusammengehört. Wir sollten von imaginären Mauern und Betonung solcher Unterschiede abkommen und davor warnen.

Wie entscheiden Sie, welche Orte Sie als Inspiration für Kunstwerke nutzen und wie viel Zeit beansprucht so ein Projekt?

Jeder Ort kann als Quelle der Inspiration dienen. Es ist jedoch die zündende Idee, die mich vorantreibt und mich in diesem Moment das fertige Bild vor Augen sehen lässt. Dann kann es durchaus bis zu fünf Jahre dauern, bis dies umgesetzt wird. Unzählige Skizzen, Aquarelle, Fotos. Von der tiefgründigen Recherche und Auseinandersetzung mit dem Thema bis hin zur Produktion ist es ein langer kreativer Weg. Um ein paar Beispiele zu nennen: Für „Amazonien“ bin ich in die geheimnisvolle Welt des Regenwaldes eingetaucht, um mich mit der Natur auseinanderzusetzen, um das Ökosystem besser zu verstehen und mich dafür zu sensibilisieren.

Beim Pergamon-Projekt haben sich Kunst und Wissenschaft sehr anspruchsvoll die Hand gegeben. Jedes einzelne Exponat, jedes noch so kleine Detail ist wissenschaftlich fundiert und künstlerisch interpretiert.

Das vollkommen neue und überarbeitete „Dresden“ Panorama zeigt die gleichnamige Stadt in einer Momentaufnahme des Dresdner Barock. Zahlreiche Veduten u.a. die von Canaletto haben mich inspiriert, dieser prachtvollen Stadt und ihrem Glanz wieder Leben einzuhauchen.

Können Sie uns diesbezüglich auch in wenigen Sätzen erläutern welches Material und welche Technik Sie nutzen?

Ich bin als Künstler unterwegs, um meine Visionen in Panoramen umzusetzen. Viele Fotos, Zeichnungen, Skizzen und Aquarelle entstehen dabei und helfen mir, das Zweidimensionale in die perfekte Illusion des Dreidimensionalen zu verschmelzen. Und die richtige Perspektive versetzt den Betrachter mittendrin!

Bitte beenden Sie nun diesen Satz: Grenzen überschreiten und Mauern einreißen heißt für mich… lebendig sein!

Herzlichen Dank an Herrn Asisi für dieses Interview und die interessanten Einblicke in sein Schaffen. Mehr dazu auch unter www.asisi.de